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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Flugabwehr zerstört mehr als 290 Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Flugabwehr zerstört mehr als 290 DrohnenQuelle: TASS © Alexander Reka
  • 17.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    DVR: Drei Tote, mehrere Verletzte an einem Tag

    Wegen ukrainischer Angriffe auf die Volksrepublik Donezk (DVR) sind im Laufe des Tages drei Zivilisten ums Leben gekommen, erklärt Denis Puschilin, der Leiter der Region. Zudem wurden zehn Menschen verletzt, unter ihnen vier Kinder.

  • 21:42 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ein Toter, mehrere Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Der Krisenstab im Gebiet Belgorod hat weitere Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte gemeldet. Demnach schlug ein unbemanntes Flugzeug in einen Kleintransporter im Bezirk Schebekino ein. Ein Insasse kam vor Ort ums Leben, eine Frau und fünf Männer wurden verletzt.

    Außerdem wurde ein 17-Jähriger durch die Detonation einer FPV-Drohne im Bezirk Graiworon verletzt. Bei Drohnenangriffen auf Autos in den Bezirken Rakitnoje und Krasnaja Jaruga erlitten zwei Männer und eine Frau Verletzungen.

  • 21:22 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört mehr als 290 Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 292 unbemannte Fluggeräte der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über acht Regionen Russlands sowie über dem Kaspischen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:55 Uhr

    "Putin etwas Gutes tun?" – Selenskij hält Wahlen in Ukraine derzeit für unmöglich

    Wladimir Selenskij erklärt, dass er grundsätzlich bereit wäre, bereits am nächsten Tag Wahlen abzuhalten, sieht dies während des laufenden Krieges jedoch als nicht umsetzbar an. Zunächst brauche es einen mehrmonatigen Waffenstillstand, in dessen Verlauf eine Lösung für die Durchführung der Wahlen gefunden werden könne.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:34 Uhr

    Russische Armee trifft zwei Frachter mit Militärgütern an Bord

    Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte weitere Drohnenangriffe gegen Häfen und Schiffe der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium trafen russische Truppen einen Frachter im Hafen von Tschernomorsk und einen Frachter auf dem Weg zum Hafen von Ismail. Die beiden Schiffe waren mit militärischen Gütern beladen.

  • 20:16 Uhr

    Vorsitzende einer Wahlkommission im Gebiet Saporoschje bei gezieltem Drohnenangriff auf ihr Haus getötet

    Die Vorsitzende einer Bezirkswahlkommission im Gebiet Saporoschje, Jelena Astanina, ist bei einem gezielten Drohnenangriff auf ihr Wohnhaus ums Leben gekommen. Der kommissarische stellvertretende Gouverneur Sergei Obertas erklärt in einer Mitteilung:

    "Es war kein zufälliger Beschuss, sondern eine gezielte Jagd auf die Vorsitzende der Bezirkswahlkommission. Wir haben keinen Zweifel daran, dass sie das Ziel war. Dies ist ein zynisches Verbrechen, das nicht zu rechtfertigen ist und auch nicht gerechtfertigt werden kann."

    Zuvor hatte die Zentrale Wahlkommission Russlands berichtet, dass Astanina bei einem Drohnenangriff am 15. September getötet worden war.

  • 19:43 Uhr

    Le Pen warnt vor hundertjährigem Krieg

    Der Krieg in der Ukraine könnte hundert Jahre lang dauern, erklärt Marine Le Pen beim Fernsehsender LCI. Die Politikerin betont:

    "Entweder tritt die NATO in diesen Krieg ein, und dann haben wir einen dritten Weltkrieg, oder wir werden Zeugen eines hundertjährigen Krieges."

    Le Pen erinnert hierbei daran, dass der Ukraine-Konflikt bereits länger andauert als der Erste Weltkrieg.

    Des Weiteren ruft die Französin zu einer Konferenz auf hoher Ebene auf, um Lösungen für den Konflikt zu finden. Sie möchte das Thema mit den Präsidenten von Russland und der Ukraine persönlich erörtern. An dem Verhandlungsprozess sollten auch Deutschland, Polen und die Türkei beteiligt sein.

    Die historische Rolle von Frankreich bestünde genau darin, die notwendigen Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen, die zum Frieden führen, betonte Le Pen.

    Nach ihrer Ansicht sei Frankreich derzeit nicht mehr in der Lage, die Ukraine im bisherigen Umfang finanziell zu unterstützen. Paris wäre trotzdem bereit, ukrainische Soldaten auszubilden und Kiew mit Waffen zu beliefern.

  • 19:22 Uhr

    Fico reist am Freitag in die Ukraine

    Robert Fico hat einen Besuch in der Ukraine am Freitag angekündigt. In einem Beitrag auf Facebook schrieb der Ministerpräsident der Slowakei:

    "Ich hoffe, ich bin morgen Abend, wenn ich aus der Ukraine zurückkehre, nicht mehr so skeptisch wie jetzt."

    Der Besuch wird einige Stunden dauern. In der Nacht zum Samstag wird Fico in die Slowakei zurückkehren. Weitere Einzelheiten gab der Ministerpräsident nicht bekannt.

  • 18:57 Uhr

    Medien: Russische und ukrainische Zivilisten kehren zu Familien zurück

    An der weißrussisch-ukrainischen Grenze hat erneut eine humanitäre Aktion stattgefunden, berichtet die Nachrichtenagentur BelTA. Demnach reisten fünfzehn Menschen aus Russland zu ihren Verwandten in die Ukraine. Aus der Ukraine nach Russland kehrten drei Menschen zurück. Dabei handelte es sich vorwiegend um Rentner und Personen mit beschränkter Mobilität, die ihre Familien seit Jahren nicht sahen.

    Die humanitäre Aktion wurde am Grenzkontrollpunkt "Nowaja Guta" durchgeführt, wo Russland und die Ukraine heute auch sterbliche Überreste von Soldaten ausgetauscht hatten.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.